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Plaut meldet Ergebnisse


30.10.2001
austrostocks.com

Das am Neuen Markt notierte Beratungsunternehmen Plaut (WKN 918703) hat im dritten Quartal einen Verlust in Höhe von 0,17 Euro je Aktie erwirtschaftet, im Vorjahreszeitraum war noch ein Gewinn in Höhe von 0,25 Euro verbucht worden, berichten die Analysten von "austrostocks.com".

Die Umsatzerwartungen hätten ebenfalls unter den Erwartungen gelegen, mit 65,4 Millionen Euro Umsatz sei im Jahresvergleich ein Rückgang um 11,4 Prozent verzeichnet worden. Das EBITDA sei von 8,5 auf 1,9 Millionen Euro zurückgegangen. Um die Profitabilität zu erhöhen wolle Plaut die im Rahmen des "TargetTen"-Restrukturierungsprogramms laufenden Maßnahmen weiterführen und erweitern. Bislang seien die Overhead-Kosten im Vergleich zum Vorquartal um 3,8 Millionen Euro gesenkt worden.


IR- und Marketing-Manager Herbert Braunels habe den Experten mitgeteilt, dass sich insbesondere das US-Geschäft belastend für die Ergebnisse ausgewirkt habe. Der US-Markt sei ohnehin von der schwachen gesamtkonjunkturellen Entwicklung belastet worden, nach dem 11. September hätten jedoch massive Reiseeinschränkungen zu weiteren Ausfällen und Verzögerungen geführt. Auf die Frage, wie man die weitere Entwicklung in den USA sehe, habe Braunels gemeint, dass aufgrund der politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten eine Einschätzung zum aktuellen Zeitpunkt schwierig sei.

In Europa sehe es hingegen besser aus, in Österreich, Deutschland, Großbritannien und den neuen Märkten in Osteuropa sei eine positive Entwicklung des Geschäfts zu beobachten. Für das Gesamtjahr rechne das Management damit, dass die Umsätze rund zehn Prozent unter den durchschnittlichen Analystenprognosen von 315 Millionen Euro liegen würden. Das EBITDA solle unter Ausschluss der einmaligen Belastungen aus dem Restrukturierungsprogramm bei rund neun Millionen Euro liegen.

Seit einiger Zeit gebe es Spekulationen, dass Plaut ein interessanter Übernahmekandidat sei, Braunels habe jedoch gemeint, dass es in dieser Hinsicht derzeit keine Verhandlungen gebe. Gesprächen mit anderen Unternehmen verwehre man sich nicht, weil sich daraus auch interessante Kooperationen ergeben könnten, Plaut als Akquisitionskandidat sei jetzt jedoch kein Thema.




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